Eine grüne Oase: Teneriffas Norden

Teneriffas Norden präsentiert sich frisch, grün und abwechslungsreich. Entdecke kleine Dörfer und hübsche Städte mit farbenfrohen Häusern, üppige Bananenplantagen, Palmen und Wein. Auf der Nordseite der Insel lässt es sich mehr als hervorragend leben. Es ist hier zwar meist etwas feuchter und kühler als im Süden Teneriffas, dafür aber wunderschön.

TENERIFE NATURE

Im Norden hast du nicht nur die Möglichkeit, zu ausgiebigen Spaziergängen und Wanderungen aufzubrechen, du findest hier auch viele fantastische Strände, die manchmal gar nicht so leicht zu erreichen sind. Doch die Mühe lohnt sich, denn du wirst dafür mit feinem schwarzem Vulkansand und einem strahlend blauen Meer belohnt.

Auch die Hafenstadt Puerto de la Cruz liegt im Norden der Vulkaninsel und ist einen Besuch wert. Zwar gibt es hier – wie überall dort, wo es besonders schön ist – sehr viele Touristen und entsprechend große Urlaubsanlagen – aber der alte Stadtkern konnte sich seine Ursprünglichkeit zum Glück bewahren. Es macht Spaß, durch die Stadt zu bummeln. Du findest hier viele Geschäfte, zahlreiche Restaurants und wirklich hübsche Cafés, die zum Verweilen einladen. Puerto de la Cruz hat viele Geschichten … und viele Sehenswürdigkeiten. Es scheint hier viel einfacher zu sein, die Kultur Teneriffas und die Lebensart der Einheimischen kennenzulernen, als an jedem anderen Ort der Insel.

PUERTO DE LA CRUZ

Während es im Süden Teneriffas trocken und ein wenig karg ist, erwartet dich auf der Nordhälfte der Kanareninsel eine üppige Vegetation. Wo auch immer du hinschaust: es ist Grün. Das Klima ist – wie auf der gesamten Insel – ganzjährig mild und sehr angenehm. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt in Puerto de la Cruz bei rund 20 °C.

Ausflug nach La Orotava

Einer meiner Lieblingsorte liegt ein wenig höher: La Orotava. Die Stadt gehört zweifellos zu den wichtigsten kulturellen Zentren Teneriffas und liegt auf einer Höhe von rund 390 m über dem Meeresspiegel.

LA OROTAVA

In La Orotava findest du – neben dieser fantastischen Aussicht – sehr viele Sehenswürdigkeiten. Einige Bauwerke und Plätze wurden von der kanarischen Regierung zu Objekten von besonderer kultureller Bedeutung erklärt.

Zu diesen „Objekten“ zählen:

  • Die Kirche Nuestra Señora de la Concepción und die Casa Lercaro.
  • Die Gebäude in der Calle Calvario Nr. 52 und 54.
  • Gebäudeteile der Gofiomühlen mit Überresten einer alter Wasserleitung.
  • Eine „Außenstelle“ des Jardín de aclimatacion de La Orotava (Puerto de la Cruz), angelegt zum Ende des 19. Jahrhunderts.
  • Die Gartenanlage Jardines del Marquesado de la Quinta Roja (Jardin Victoria) samt ungenutztem Mausoleum.

Weitere sehenswerte Gebäude sind:

  • Das Rathaus La Orotavas (Ende des 19. Jahrhunderts).
  • Die einstige Klosterkirche Santo Domingo und das ehemalige Kloster Santo Domingo, das jetzt das Museum für Iberoamerikanische Kunst beherbergt.
  • Die ehemalige Klosterkirche San Agustin
  • Die Casa Mesa aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts
  • Die Casa Mendez-Fonseca, die Casa Monteverde und die Casa Jiménez-Franchi, die alle aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammen.
  • Die Casa Molina aus dem Ende des 16. Jahrhunderts

Teppiche aus Sand und Blumen

In La Orotava gibt es die schöne Tradition, in jedem Jahr – anlässlich des Fronleichnamstages – auf dem Rathausplatz große „Teppiche“ aus buntem Lavasand und Blüten auszulegen. Um die Bilder, die christliche Motive zeigen, zu erschaffen, werden etwa zwei Tonnen Lavasand benötigt.

ALFOMBRAS LA OROTAVA

Der Sand stammt aus den Cañadas im Teide Nationalpark und wird von den Alfombristas, so heißen die Künstler, die diese genialen Werke aus Sand erschaffen, gesammelt. Die vergänglichen Gesamtkunstwerke sind am Ende rund  900 Quadratmeter groß und damit die größten Sandbilder unserer Welt. Wann und wie sich der Brauch Sand- und Blumenteppiche anzufertigen entwickelte, ist nicht wirklich klar. Es wird vermutet, dass bereits die Ureinwohnern der Kanarischen Inseln, die Guanchen, zur Sonnenwendfeier Blüten und Zweige auslegten, um damit die Sonne zu würdigen.

Einen möglichen anderen Ursprung, auf den diese besondere Kunst zurückzuführen ist, liefert die folgende These: Die Künstlerin Leonor de Castillo, so heißt es, zeichnete im Jahre 1847 ein Ornament auf die Straße vor ihrem Haus und legte anschließend Blumen darauf aus. Leonor de Castillo war übrigens eine direkte Nachfahrin des spanischen Eroberers Fernando de Lugo.

Der Flughafen Teneriffa Nord (Los Rodeos)

Im Jahre 1946 wurde im Norden der Insel der Aeropuerto de Tenerife Norte eröffnet. Bedingt durch die Lage des Flughafens kommt es hier oft zu Scherwinden und gefährlich dichtem Nebel, was in der Vergangenheit nicht selten zu schweren Unfällen führte.

FLUGHAFEN TENERIFFA NORD

Am 27. März 1977 kam es hier zum bis heute schwersten Unglücksfall (ohne terroristischen Hintergrund) in der Geschichte der Luftfahrt . Bei der Flugzeugkatastrophe starben 583 Menschen. Ein KLM Flugzeug startete damals ohne Erlaubnis und stieß, während es abhob, mit einer auf der Startbahn rollenden Pan-Am zusammen.

FLUGHAFEN TENERIFFA NORD

Natürlich gibt es im Norden Teneriffas noch weit mehr Orte, die du irgendwann unbedingt besuchen solltest. Zum Beispiel die ehemalige Klosteranlage El Monasterio de San Pedro in La Montañeta, einem Ort, der zur Gemeinde Los Realejos gehört. Ebenfalls im Gemeindegebiet von Los Realejos liegt auch die nächste Sehenswürdigkeit, die du dir ansehen solltest: der Levator Gordejuela (Wasseraufzug in Los Realejos). Die schöne Industrieruine ist auch als Casa Hamilton bekannt.

Bald wirst du hier noch viele weitere Orte finden, die in Teneriffas grünem Norden liegen und einen Besuch wert sind!

Wir arbeiten daran 😉

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