DIE FOLGEN VON STRESS MINIMIEREN – 15 TIPPS 

Das Leben – und den damit verbundenen Alltagsstress – kann niemand von uns ändern. Was wir jedoch verändern können, sind unsere Einstellung und unsere Lebensweise. Wir müssen unseren eigenen Weg finden, um mit Anspannung und Überlastungen umzugehen. In der Ruhe liegt die Kraft! Wir müssen lernen auch – und vor allem – in stressigen Situationen ruhig zu bleiben – das schont die Nerven und hilft uns dabei, gesund zu bleiben.

Durchatmen und Ruhe bewahren!

Das Leben meint es nicht immer gut mit uns! Oft geraten wir in Situationen, die an unseren Nerven zerren und uns an unsere Grenzen bringen. Mal sind es Probleme am Arbeitsplatz, mal ist es ein Streit mit dem Partner, mit den Freunden oder der Familie, der uns in helle Aufregung versetzt. Wir können uns noch so sehr bemühen, unschöne Situationen und (oder) unangenehme Begegnungen lassen sich nicht immer vermeiden. Auch Auseinandersetzungen und Streit mit unseren Mitmenschen gehören zum alltäglichen Leben dazu.

Durchatmen und Ruhe bewahren? Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Wenn ich dir dazu rate, nicht alles ernst zu nehmen, dann spreche aus Erfahrung. Wenn du dir alles zu Herzen nimmst, dann wirst du am Ende krank werden. Du wirst dem Druck der auf dir lastet nicht ewig standhalten können. Kummer und dauerhafter Stress begünstigen die Entstehung von ernst zu nehmenden Krankheiten.

15 Tipps, um Stress zu reduzieren:

1. Veränderungen

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Persönlichkeit, was auch immer du versuchst, du kannst niemanden ändern. Wenn du etwas verändern möchtest, dann bleibt dir also nichts anderes übrig, als bei dir selbst damit zu beginnen. Unser eigenes Verhalten können wir jederzeit überdenken, unsere Einstellung zu uns selbst, zu anderen Menschen oder Dingen, können (und müssen) wir hin und wieder prüfen und gegebenenfalls korrigieren.

2. Selbstmitleid? Niemals!

Was auch immer dir passiert, gib dir nie allein die Schuld daran und versinke niemals im Selbstmitleid. Mal ehrlich: Das hast du doch auch gar nicht nötig, oder? Auch Fragen wie „Warum?“ oder „Weshalb muss das ausgerechnet mir passieren?“, bringen dich nicht weiter. Betracht die Situation mit dem nötigen Abstand und versuche zu verstehen, was da überhaupt passiert ist. Wer weiß, vielleicht kannst du der Sache am Ende sogar etwas Gutes abgewinnen. Wenn nicht, dann versuche aus dieser Erfahrung zu lernen, damit du Situationen wie diese in Zukunft rechtzeitig erkennen und vermeiden kannst.

3. Die eigene Wahrnehmung

Mach dir klar, dass es zu ein und derselben Situation immer viele verschiedene Blickwinkel gibt. Jeder hat seine eigene Wahrnehmung und betrachtet die Situation folglich aus seiner eigenen Perspektive. Wozu sich also ärgern oder einen Streit entfachen? Wenn du möchtest, dann versuche, dich in die Lage des (oder der) anderen zu versetzen. Vielleicht wirst du dadurch einiges besser verstehen.

4. Stürz dich ins Abenteuer!

Wenn du an dem Punkt bist, an dem eine Veränderung unausweichlich erscheint, dann solltest du das nicht als Bedrohung empfinden. Trau dich und freue dich über all die tollen neuen Chancen, die sich dir eröffnen. Nimm die Herausforderung an und stürze dich ins Abenteuer! Mit der Zeit wirst du sicher viele weitere Perspektiven entdecken, die dir sonst verborgen geblieben wären.

5. Vorbei ist vorbei!

Lass die Vergangenheit ruhen und denke nicht an die negative Erfahrungen, die du vielleicht gemacht hast. Jeder von uns hat bereits die eine oder andere Enttäuschungen erleben müssen. Du solltest deiner Vergangenheit nicht nachhängen, vorbei ist vorbei! Es hat keinen Sinn noch darüber nachzudenken. Widme dich von nun an deinem neuen Leben. Setze dir neue Ziele und freue dich auf deine Zukunft.

6. Konkrete Ziele setzen

Du solltest dir stets >> konkrete und erreichbare Ziele << setzen. Ein Ziel zu haben bereichert dein Leben und verhindert Langeweile und Stillstand. Du hast damit etwas, auf das du hinarbeiten kannst. Menschen, die ihre Ziele aus den Augen verloren haben, sind oft unglücklich und unzufrieden mit ihrem Leben. Welche Ziele du dir setzt, ist dabei unwichtig und hängt einzig und allein von dir und deinen Vorlieben ab. Denk einfach mal darüber nach, was dir am meisten Spaß machen würde. Vielleicht wolltest du schon immer einmal einen Roman schreiben, einen Surf-Kurs belegen oder in ein anderes Land auswandern. Lass dich nicht aufhalten! Du bist frei und kannst tun, was immer du willst!

7. Nimm dir Zeit!

Du weißt ja: Vorfreude ist oft die schönste Freude! Wenn du ein Ziel vor Augen hast und dich darauf freust, es zu erreichen, dann macht dich das glücklich. Schon damit reduzierst du den alltäglichen Stress auf ein Minimum und beugst schlechter Laune vor. Nimm dir also unbedingt immer genug Zeit für dich. Plane deine Zukunft und stell dir vor, wie toll sie werden wird, wenn du deine Ziele stetig verfolgst. Allein die Gedanken an etwas Schönes können dich in Stresssituationen “bei Laune” halten. Nutze deine Freizeit, um dich zu entspannen und um deine Energiereserven wieder aufzufüllen.

8. Gönn dir was!

Wenn du dennoch einen Tiefpunkt hast, dann geh raus an die frische Luft, fühle die Sonne und den Wind auf deiner Haut. Tu etwas, das dir Spaß macht oder belohne dich mit einer hübschen Kleinigkeit, die dir Freude bereitet. Vielleicht gehst du in dein Lieblingscafé und gönnst dir ein riesiges Stück Kuchen, vielleicht gehst du mal wieder ins Nagelstudio (vorausgesetzt, du bist eine Frau, sonst wäre es irgendwie merkwürdig). Auch ein Besuch beim Friseur oder im Solarium kann die Stimmung steigern. Denk mal darüber nach, bestimmt gibt es etwas, das dich glücklich machen würde. Vielleicht reicht es dir ja schon aus, mal wieder einen ruhigen Nachmittag auf dem Sofa zu verbringen! Das große Glück setzt sich oft aus vielen kleinen Dingen zusammen!

9. Wie auch immer – das Leben geht weiter!

Alles läuft gut, doch dann taucht aus “heiterem Himmel” ein Problem auf? Ärgerlich, aber nicht zu ändern! Lässt sich das Problem lösen? Super! Wenn nicht, dann halte dich nicht zu lange mit dem Versuch auf, das Problem aus der Welt zu schaffen. Manchmal ist es besser erst einmal abzuwarten. Du musst schließlich nicht alles können (und wissen). Jeder hat seine Stärken und Schwächen – auch du! Bestimmt wissen andere deine Fähigkeiten zu schätzen, das solltest du auch tun. Wenn du immer wieder versuchst, alle Probleme selbst zu lösen und dich quälst, nur um besser als andere zu sein, dann setzt du dich damit nur unnötig unter Druck. Stress pur! Also: Hör auf damit! Sofort! Wenn du nicht weiter weißt, dann bitte andere um Hilfe – und lass dir dann auch helfen. Das ist besser und weitaus gesünder für dich, als wenn du dir ständig Gedanken über das machst, was du nicht kannst.

10. Selbstironie kann helfen

Und weil wir gerade beim Thema sind: Wenn dir ein Missgeschick passiert, dann ist das kein Grund, um “im Boden zu versinken”. Jeder macht Fehler! Du darfst also ruhig über dich selbst lachen. Tut gut und macht sympathisch. Mal ehrlich: Wer will seine Zeit schon mit einem humorlosen Griesgram verbringen? Übrigens: Gerade dann, wenn du in einer Situation bist, in der du fürchtest, von anderen kritisiert zu werden, kann dir eine gesunde Portion Selbstironie dabei helfen, die Kontrolle zu behalten und dich nicht “unterbuttern” zu lassen. Erfahrungsgemäß kannst du mit Humor und Selbstironie auch deine Neider zum Schweigen bringen.

11. Meinst du mich?

Du solltest nicht alles gleich persönlich nehmen. Jeder hat mal einen schlechten Tag und verhält sich dann anders, als das sonst der Fall ist. So kann es passieren, dass jemand, den du sonst als freundlichen und aufgeschossenen Menschen kennst, plötzlich mürrisch ist und vielleicht genervt auf dich reagiert. Mach dir keine Gedanken, die miese Laune hat vermutlich nicht das Geringste mit dir zu tun und ist damit nicht dein Problem. Du hast zwei Möglichkeiten: Einerseits könntest du jetzt einfach gehen und den “Muffelkopf” sich selbst überlassen, andererseits könntest du auf das abweisende Verhalten deines Gegenübers mit Freundlichkeit reagieren. Wer weiß, vielleicht verbessert das die Stimmung – wenn nicht, dann kannst du ja immer noch das Weite suchen. Eins solltest du jedoch keinesfalls tun: Reagiere nicht gereizt und versuche bloß nicht, einen Streit anzufangen. Grundsätzlich spricht zwar nichts dagegen, seine Meinung zu äußern, doch in manchen Situationen ist es einfach klüger, den Mund zu halten und sein Gegenüber einfach zu ignorieren. Du solltest nie vorschnell davon ausgehen, dass jemand dir etwas Schlechtes will. Misstrauen ist okay, du darfst es nur nicht übertreiben und jedem Menschen gleich böse Absichten unterstellen.

12. Die Welt ist ein dunkler Ort …

Fang gar nicht erst damit an, dir die Gefahren des Lebens in den dunkelsten Farben auszumalen. Deine schlechte Erwartungshaltung würde dich auf Dauer krank und unglücklich machen. Ganz zu schweigen von all den spannenden Dingen, die dir aus Angst vor möglichen Gefahren entgehen würden. Jede Sache hat wenigstens zwei Seiten, die du betrachten solltest. Lerne die Dinge realistisch einzuschätzen.

13. Mach’s dir schön!

Fühlst du dich in deiner Umgebung wohl? Eher nicht? Dann solltest du deine Wohnung – und wenn möglich auch deinen Arbeitsplatz – neu und schön gestalten. Wer sich in seinen eigenen vier Wänden wohlfühlt, der ist zufriedener. Lass deiner Fantasie freien Lauf! Informiere dich über >> die Wirkung der verschiedenen Farben << denn die Farbgestaltung eines Raumes kann das Wohlbefinden fördern und deine Stimmung positiv beeinflussen. Ich persönlich finde es wichtig, einen Raum zu haben, in den ich mich (ganz allein) zurückziehen kann.

14. Grenzen setzen!

Kennst du das: Manche Menschen sind einfach nicht dazu in der Lage, eine gewisse Distanz zu wahren. Ob im Arbeitsleben oder in deinem Freundeskreis – hin und wieder ist jemand unter deinen Kollegen oder Freunden, der deine Zeit übermäßig beansprucht. Wenn du merkst, dass sich ein Zeit- und Energieräuber in dein Leben eingeschlichen hat, dann solltest du sofort etwas dagegen tun. Selbst dann, wenn du die Person magst, solltest du klare Grenzen setzen. Leg einen Zeitrahmen fest und sag der betreffenden Person, wann (und wie lange) du Zeit für sie hast. Du musst deshalb kein schlechtes Gewissen haben, schließlich hast du ein eigenes Leben und das solltest du dir so einteilen, wie es dir gefällt.

15. Finde dein Ventil

Stress zu vermeiden ist nicht immer leicht. Sicher gelingt es dir nicht immer, ruhig zu bleiben. Es wird immer wieder Momente in deinem Leben geben, in denen du das Gefühl hast, jeden Moment zu explodieren. Wenn du das Gefühl hast, kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen, dann kann es helfen, wenn du dir einen körperlichen Ausgleich suchst. Du brauchst ein Ventil, um die Probleme aus deinem Kopf zu lassen. Grundsätzlich sind alle Sportarten gut geeignet, um Stressgeplagte auf andere Gedanken zu bringen. Mein Favorit sind Outdoor-Aktivitäten. Die Bewegung an der frischen Luft macht meinen Kopf schnell frei und hilft mir dabei, wieder auf andere Gedanken zu kommen.

Abschließend sei erwähnt, dass nicht immer alles gelingen kann. Sollte eines deiner Vorhaben scheitern, dann solltest du deshalb nicht gleich verzweifeln oder aufgeben. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Es ist völlig normal, dass nicht immer alles nach Plan läuft. Also: Kopf hoch und weitermachen! Denk daran: Viele Wege führen ans Ziel.

Ich wünsche die ein glückliches und stressfreies Leben – bleib gesund und achte auf dich!

Du hast es sicher schon bemerkt: Die neue Website vom CANARIAS SUN MAGAZINE befindet sich momentan in der Aufbauphase und es gibt noch so richtig viel zu tun. Es ist längst nicht alles dort, wo es hingehört und einige Beiträge sind bisher weniger ausführlich als geplant. Aber, das kommt noch! Keine Lust zu warten? Für mehr Inselinfos "to-go" kannst du dich gerne jederzeit mit mir in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten (E-Mail, Telefon und WhatsApp) findest du unten.

Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen ! Schön, dass du da bist ! SIRI von CANARIAS SUN

info@canarias-news.com

Telefon & WhatsApp: 49 1 62 5 464 656